Literatur

Anna Mons

Interessantes zur Mundart im neuen Heimatjahrbuch 2011. Anna Mons ist mit drei Beiträgen vertreten. Hier hat eine junge Frau, Schülerin am Gymnasium Cochem, eine hervorragende Arbeit abgeliefert. Erfreulich, dass sich auch junge Leute mit „unserem“ Thema beschäftigen. Die drei Texte sind Auszüge aus einer  Facharbeit mit dem Thema: "Der Einfluss des Französischen auf den moselfränkischen Dialekt“. 

Anna Mons (die Eltern stammen aus Bremm, der Vater ist einer der „Stars“ des „Bremmer Knubbe-Theaters) hat die Genehmigung gegeben, die Arbeit auf unsere Homepage zu stellen. 

Zu den Texten: annamonsfacharbeitmitabb.undliteraturliste.pdf [848 KB]

Heimatjahrbuch 2011

Das Dorf mit den drei Namen
St. Aldegund – Dalliend – Bugramm

Gerhard Schommers

Der hl. Apostel Bartholomäus ist der Patron der Pfarrgemeinde St. Aldegund. Der Ort
selbst wurde nach der heiligen Aldegundis benannt, die als Ordensgründerin und Äbtissin im 7. Jahrhundert in Ostflandern, im heutigen Belgien, lebte. St. Aldegundis, Tochter eines merowingischen Fürsten, starb mit nur 35 Jahren im Jahr 684 n.Chr. an Brustkrebs und wurde schon bald nach ihrem Tod heilig gesprochen.
Man geht davon aus, dass auf dem Platz der „Alten Kirche“ bereits um 800 n Chr. eine der hl. Aldegundis geweihte Kapelle stand. Als um die Zeit Karls des Großen den Siedlungen und Dörfern Namen zugeordnet wurden lag es nahe, der kleinen Siedlung unterhalb der Kapelle den Namen „Sankt Aldegund“ zu geben. 

Der Propst Poppo vom St. Simeonstift in Trier übergab am 11. Juli 1097 seiner Kirche Weinberge in „Sanctam Aldegundam“. Unter dem 1. August 1144 ist die Bestätigung der Springiersbacher Güter durch Kaiser Konrad III „apud Sanctam Aldegundam“ urkundlich bestätigt. Eine Schenkung des Sibert von Ulmen an das Kloster Stuben „in villa dicta sanctae Aldegundis“ wurde 1295 schriftlich festgehalten. Im Lehen-Verzeichnis Gerlachs von Isenburg von 1338 wird der Ort als „Sente Aldegunt“ bezeichnet.
1531 wird eine Schenkung des Bürgers Hans Craepen zu „St. Deilgundt“ bestätigt.
Eine leider im 2. Weltkrieg konfiszierte Glocke von 1521 trug die Inschrift „in eir sant dalgan luden ich“.
Auf einer Landkarte des „Kröver Reichs“ von 1692 ist das Dorf als „S.Aldiunt“ bezeichnet. Ein Grabkreuz auf dem Friedhof an der Alten Kirche von St. Aldegund
von 1765 trägt die Inschrift: „Nicolas Gosden von Dalgond“

Aus diesem „Dalgond“ ist offensichtlich der in der näheren Umgebung bis heute gebräuchliche Name „Dalliend“ entstanden. „Dalgond“ dürfte sich sprachlich entwickelt haben nachdem die Franzosen Ende des 17. Jahrhunderts die Ortsnamen
„französisierten“. Aus St. Aldegund wurde „d’Algonde“.
Das „Sankt“ war dann seit dieser „Franzosenzeit“ aus dem Ortsnamen gestrichen.
Erst auf Beschluss der Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter Ministerpräsident Peter Altmeier wurde auf Antrag der Gemeinde durch Verfügung vom 16. Mai 1951 das Dorf wieder in „St. Aldegund“ umbenannt.

Der Spottname „Bugramm“ für St. Aldegund und „Bugrammer“ für die Einwohner hat
einen anderen Hintergrund. Der Name kommt aus der Sprache der Halfen, jenen rauen Gesellen die mit ihren schweren Gäulen die Schiffe die Mosel aufwärts treidelten. Am nördlichen Ortsende war eine Anlegestelle aus in das Wasser eingerammten starken Pfählen eingerichtet. St. Aldegund war wichtiger Umschlagsplatz vor allem durch die dort ansässigen Weinhandelsfamilien. Darüber hinaus war der Ort Übernachtungsplatz für Halfen und Pferde. Das ehemalige Halfenhaus von 1619 (Klosterkammerstrasse 9) und das Haus der daneben liegenden ehemaligen Hufschmiede (1663) sind heute noch erhalten. 
Beim Anlegemanöver rief der Schiffsführer lautstark: „Bug an die Ramm“.Damit hatten die St. Aldegunder ihren Spottnamen“ „Bugrammer“, der noch heute in dem Karnevalsruf „Bugramm ahoi“ weiterlebt.
Der Verfasser dieses Beitrags hat diese Geschichte in Versform anlässlich eines Mundart-Abends der „Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V.“ in St. Aldegund vorgetragen:

Datt Dorf met denne dree Nomme: St.Aldegund – Dalliend – Bugramm

Emm Musseldorf St. Aldegund,
do gäat et me de Nomme rund.
St. Aldegund, Dalliend, Bugramm,
schii, wenn ma datt oosenanner haale kann.

Zo-eescht schwätze mer iwwer dat Dorf met dem Sankt,
dat es schuu baal 1000 Joa on der Mussel bekannt.
Enn ner Urkund vom 1097er Joar,
schräift dat Stift St. Simeon von Aldegunder Wingerte sogoa.

Unn oas all Kirch, ihr leewe Läit,
die ess der heiligen Aldegundis gewäit.
Di hott gelääft em 7. Joahunnert,
als Kluusterfrau, wat käane wunnert.

Unn wie allgemein es bekannt,
hot ma die Dörwer imm 800 no em besondere Merkmal benannt.
Unn doo hatt ma doch alle Grund,
oas Dörje ze nenne Sankt Aldegund.

Wie oos St. Aldegund noo Dalliend ess gää,
dat ess en Geschicht, die es goa net zääh.
Vir iwwer 200 Joa harren die Franzuse dat Rheinland besetzt,
unn hunn nadirlich französisch geschwätzt.

Sankt Aldegund honn se „Algonde“ genannt,
„d’Algonde“, wenn jemand ess no Aldegund gerannt.
Dalgond hieß spärer oas Dörfje doo,
unn die Nääwer und die Bremmer hon Dalliend gesooh.

Bugramm, dat hott en anner Historie,
freher moosten die Halfen die Scheffe schorije.
Mussel offwärts ging et nur met em Pferdegespann,
Unn moosten die on dat Ufer rann.

Wo en Ramm woa oos Baumstämm, deck unn rund,
suu wie em Haafe von St. Aldegund.
Do rief dä Mann om Stäijer loot und stramm:
Männer, zeht dä Bug on die Ramm.

Suu es dä Nomme Bugramm entstanne,
seetdemm es vill Zeet vergange.
Un on Fassenocht roowen die Burgrammer ganz treu:
Bugramm ahoi.

Cäcilie Alt

Autorenporträt
Cäcilie Alt, geboren 1924 und aufgewachsen in einem idyllischen Hunsrückdorf, arbeitete von 1938 bis 1943 als Kindergärtnerin, schrieb bereits damals kleine Theaterstücke für Kinder, heiratete 1947, ist Hausfrau und Mutter von zehn Kindern. Mitglied der Autorengruppe Hunsrück. 

Bücher:

"Als wär’s erst gestern gewesen"
5. Auflage
InhaltDie Autorin berichtet mit viel Liebe von Kindheitserinnerungen, vom dörflichen Leben in seiner Vielfalt im Jahreskreislauf, von Kriegs- und Nachkriegsjahren, aber auch von lustigen Kinder- und Schmunzelgeschichten und vom langsamen Wachsen in eine moderne Zeit. Bemerkenswert auch die Gedichte, die zum Nachdenken anregen. Besinnlich und heiter, ein Buch, spannend vom Anfang bis zum Ende.
»Heimat im Hunsrück, was macht dich so schön,
deine Wälder, deine Täler, deine Höhn,
ich kann nicht beschreiben, was das Herz bewegt,
es ist einfach Heimat, in der ich gelebt.«

"Schnee in der Maiennacht"
2003, 2. Aufl. 

"Geheimnisvolles Märchenland"
2004

"Veronika, die Tochter des Korbmachers"
2005

„Aber die Mühlen, die mahlen nicht mehr“
Eine Familien-Geschichte aus dem Hunsrück
1999 in der zweiten Auflage
Triga-Verlag, ISBN 3-89774-057-5

„Silberfäden im Frühling gesponnen“
Eine Hunsrückliebe aus vergangenen Zeiten
Triga-Verlag, ISBN 978-3-89774-800-2

„Hundert Jahre sind wie ein Tag“
Damals im Hunsrück – ein Roman
Triga-Verlag ISBN 978-3-89774-689-3

„Regenbogenträume“
Gedichtband
2001
Triga-Verlag ISBN 3 – 89774 -130-X

Quelle: http://www.trigaverlag.de/Infos_Erinnerungen/Alt_gestern/alt_gestern.html

Viele weitere Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften.

Werner Arbogast

Moselgeschichten - Stückelcher von Werner Arbogast

1. "Im Fluppes liegt Wahrheit" 2005
2. "In Vino Veritas" 2006
3. "Moselfränkischer Schimpfnamenkalender 2008"

Viele Völkerscharen sind im Laufe der Zeit durch das Moselland gezogen und haben ihre genetischen Spuren hinterlassen.
Das Beste und Notwendigste haben die Moselfranken übernommen um als bodenständige Kultur zu überleben.
Sie sind etwas keltisch-schlitzohrig, ein wenig germanisch-wild; auch römisch-gesellig, manchmal sogar französisch- leichtsinnig, aber auch preußisch-rechthaberich.

Die erlebten, gesammelten und nacherzählten Stückelcher aus den Moselorten: Alf, Beilstein, Bernkastel-Kues, Bremm, Cochem, Ediger-Eller, Kröv, Merl, Mesenich, Senheim, St. Aldegund, Traben-Trarbach, Wolf und Zell werden dem Leser das Naturell des Moselaners etwas näher bringen.

Autor: Werner Arbogast, geboren 1942 in Trier. Volks- und Abendschüler, Fleischermeister, Finanzbeamter.
Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Koblenz, Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln.
Sondererziehung und Rehabilitation der Lernbehinderten, Abt. Heilpädagogik, Päd. Hochschule Köln.
Unterrichtete bis zur Pensionierung an den berufsbildenden Schulen in Kempen und Cochem.
Lebt heute im "Unruhestand" in Ediger- Eller.

Anfang Juni 2010 ist im Eigenverlag von Werner Arbogast sein - wie er es nennt - neuestes Machwerk "Feinherbe Spätlese" erschi9enen. Es sind wieder Geschichten von der Mosel. Außerdem hat er eine CD gefertigt: "Fotografische Zeitreise durch Ediger-Eller", Aufnahmen von 1877 bis 2007, ebenso bei ihm erhältlich! E-Mail Werner Arbogast:w.arbogast@t-online.de 

Erhältlich beim Eigenverlag: W. Arbogast, Hochstr. 1, 56814 Ediger- Eller, Telefon 02675/1668, w.arbogast@t-online.de

Edith M. Barden

Edith M. Barden
Gebürtige Zilshausenerin, wohnt seit dreißig Jahren in Sabershausen

"Eine Hunsrückerin packt aus" 

Gedichte, Kurzgeschichten und Anekdoten in Mundart und in Hochdeutsch. 

Erschienen im Eigenverlag. 
ISBN 978-3-00-024484-1 
Preis: 12,90 Euro 

Erhältlich unterTel. 06762/2623 und 
per e-Mail: e.m.barden@gmx.deAuch in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Liesel Franz

Liesel Franz wurde im Jahre 1937 in Raversbeuren im Hunsrück geboren und lebt heute in der Siedlung Maiermund als Bauersfrau. Sie schreibt Gedichte und Geschichten in Mundart und Hochdeutsch und veröffentlicht sie seit 1975 in Zeitschriften, Jahrbüchern, Anthologien und in eigenen Büchern, führt Lesungen durch und nahm erfolgreich an Mundartwettbewerben teil.
Etliche ihrer Texte sind für Chöre und Singstimme vertont worden.
Liesel Franz ist Mitglied der Autorengruppe Hunsrück.

Bisher erschienen: 
"Deheem is Deheem", 1987 (vergriffen)
"De Hunsrick un die Hunsricker", 1993 (vergriffen)
"Hunsrücker Liebeserklärung", 1997
"Hunsricker Lewensmelodie", 2001
"Erlebt un erdacht", 2005

Erhältlich beim Eigenverlag: 
Liesel Franz
56850 Maiermund
Telefon: 06543/980101 

oder über info@bestzeller.de 
zur Weiterleitung an die Autorin. 

Gedichte von Liesel Franz hier...

Cilli Kehsler

Gedichte von Cilli Kehsler im Reihenhausverlag 

Reihenhaus Verlag
Peter Wiechmann
Ober-Saulheimer Str. 15E
55291 Saulheim

Tel.: +49 (0)6732/95 99 174
Fax: +49 (0)6732/95 99 175

E-Mail: info@reihenhausverlag.de

UStID-Nummer: DE 250 344 245

http://www.reihenhausverlag.de/

Rainer Ningel

Rainer Ningel, Hambuch-Eifel. Prof. Rainer Ningel ist Vorsitzender der „Dorfakademie Hambuch e.V.“.

So war die Eifel – gereimte Impressionen aus dem einstigen Armenhaus
Anekdoten und Geschichten – in Hambucher Platt und Hochdeutsch.

Rhein-Mosel Verlag, Zell-Mosel, 2009
ISBN 978-3-89801-324-6

Schul- und Dorfchronik von Zilshausen

Schul- und Dorfchronik von Zilshausen
ergänzt durch Rückblicke - Bilder - Erinnerungen

Interessant für die Freunde der hiesigen Mundart, weil in den erzählten Geschichten und Situationen aus dem dörflichen Alltagsleben im letzten Jahrhundert viele Wörter in Platt auftauchen, die zum Teil schon in Vergessenheit geraten sind – besonders in Kapiteln wie „Wem bes dou da?“, „Wat lairet?“ , „Friene gieh“, „Rund um den Zelser Backes“ ... 

In einer Weihnachts-Beilage der RHEIN-ZEITUNG vom Dezember 2001 „HEIMAT ZWISCHEN HUNSRÜCK UND EIFEL“ (Autor Heinz Kugel) heißt es unter anderem:

„Es sollen ... Bücher für den Gabentisch vorgestellt werden... Es sind wunderschöne Bücher dabei, die es einfach verdienen; einem breiten Leserkreis zugänglich gemacht zu werden. 

Den Anfang möchte ich machen mit der faszinierenden Chronik „Wie et frea su woar en Zelse" des Hunsrückdorfes Zilshausen, die in zwei Teile untergliedert ist. Sie beginnt mit der schulischen und kirchlichen Situation, dem Leben und dem Alltag in Zilshausen der Jahre 1893 bis 1972 ...

Im zweiten Teil ließ Marlene Böhmer ihre reichen philologischen Kenntnisse mit einfließen, sie verzauberte regelrecht mit ihrer Sprache und den herrlichsten Anekdoten. Sie lässt viele Originale zu Wort kommen, bei manchen Schrulligkeiten beginnt man unwillkürlich zu schmunzeln oder es überkommt einem die Wehmut.
Einfach herrlich diese 250 Seiten starke, reichbebilderte und besten recherchierte zweiteilige Chronik der Ortsgemeinde Zilshausen“ 

Wer diese Chronik als Buch in der Hand haben möchte, kann sie beziehen beim Ortsbürgermeister Robert Etges, Telefon 06762 / 7211
im Internet ist sie zugänglich unter : http://www.zilshausen.net/anhang/index.htm

Mail-Adresse der Autoren: maplusma@freenet.de 

Wörterbuch der Winzersprache

Wörterbuch der deutschen Winzersprache

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

- Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse -

Kommissionsvorsitz und Projektleiter: Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs 
Hauptamtliche Mitarbeiter:
 Privatdozentin Dr. Maria Besse, Arbeitsstellenleiterin

Dr. Roland Puhl E-Mail: wdw@winzersprache.de 

Fachwörterbuch als Ziel

Bei dem Mainzer Akademie-Projekt "Wörterbuch der deutschen Winzersprache (WDW)" handelt es sich um ein europäisches Fachwörterbuch zur älteren Terminologie des Weinbaus und zur Weinkultur in allen deutschen bzw. (ehemals) deutschsprachigen Weinbaugebieten West-, Mittel-, Südost- und Osteuropas. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen neben dem mündlich überlieferten, vorwiegend dialektal geprägten Winzerwortschatz die Kulturtechniken vornehmlich vor der Phase der Technisierung, die im Weinbau etwa nach 1960 verstärkt einsetzte. www.winzersprache.de

Unser Platt in Video und TonRoscheider Hof Dorfmuseum

„Unser Platt“ im Original-Ton kann man bisher nur auf den Mundart-Abenden, bei den Dorfführungen und natürlich im „täglichen Umgang“ von Plattschwätzern hören. Wir haben schon mehrfach diskutiert, ob und wie wir das Original-Platt von Eifel, Mosel und Hunsrück über unsere Homepage präsentieren können. Denn nur im Original-Ton kann man unsere Mundart in ihrer Vielfalt erleben. Geschriebene Mundart ist nur ein Hilfsmittel.

Da kam uns der Vorschlag von Dr. Helge Rieder, Professor an der Fachhochschule Trier, sehr gelegen. Herr Rieder betreut ehrenamtlich die Homepage des bekannten Freilichtmuseums „Roscheider Hof“ bei Konz. Dort sind nicht nur historische Gebäude aus der weiteren Region zu sehen. Man kann sich dort über alte Handwerke informieren, sehen wie man früher gelebt hat. Aber auch das Moselfränkische hat seinen Platz bei Veranstaltungen. Und auch auf der Homepage des „Roscheider Hofs“ kann man im O-Ton die Vielfalt des Moselfränkischen in Bild und Ton erleben.

Die Region Cochem-Zell war bisher hier nicht vertreten. Deshalb haben wir gerne dem Vorschlag von Herrn Dr. Rieder zugestimmt, Videos von Vorträgen der Aktiven der Mundart-Initiative aufzuzeichnen. Das ist Anfang Mai in der alten Schmiede unseres Vorsitzenden Josef Buchholz in Liesenich geschehen.Als Akteure sind aufgetreten: Agnes Wilhelms für den Hunsrück, Manfred Bukschat für die Mosel und Inge Krämer für die Eifel.

Die Videos sind jetzt auf der Homepage des Roscheider Hofs „erlebbar“ – und nun auch über unsere Homepages www.unser-platt.de per Link abrufbar.Einfach auf aufwww.roscheiderhof.de gehen.

Auf der Startseite die deutsche Flagge rechts oben anklicken. Es erscheint dann eine Menüleiste, dort „Moselfränkisch“ anklicken. Dann erscheint eine neue Menüleiste, dort „Moselfränkisch aus dem Landkreis Cochem-Zell“ anklicken. Es dauert dann ein paar Sekunden, bis das Bild sich aufbaut. Dann öffnen sich drei Bilder der Akteure. Mit dem Anklicken des Pfeils unter den Bildern startet man die Videos.Bitte den Lautsprecher einschalten !

Schon 2005 hat Herr Dr. Rieder Beiträge unserer Aktiven Liesel Franz aufgenommen. Diese findet man auf der Menüleiste unter „Moselfränkisch aus dem Hunsrück“.www.roscheiderhof.de


"Feinherbe Spätlese"Werner Arbogast

Anfang Juni erscheint im Eigenverlag von Werner Arbogast sein - wie er es nennt - neuestes Machwerk "Feinherbe Spätlese". Es sind wieder Geschichten von der Mosel. Außerdem hat er eine CD gefertigt: "Fotografische Zeitreise durch Ediger-Eller", Aufnahmen von 1877 bis 2007, ebenso bei ihm erhältlich! E-Mail Werner Arbogast: w.arbogast@t-online.de 


Weitere Literaturhinweise

Alexandra N. Lenz
„Moselfränkisch
Eine populärwissenschaftliche Einführung am Beispiel der Region Wittlich in der Eifel
Herausgeber: Kulturamt der Stadt Wittlich (dort und in Wittlicher Buchhandlungen
erhältlich)
ISBN 3-9809086-6-8

Werner Becker
Wu mer dahaam sein
Heiter besinnliche Mundartverse über Trier Art und Gemüt
Herausgeber: KG Heuschreck e.V. Trier
Volksfreund-Druckerei
in Trierer Buchhandlungen erhältlich

Armin Peter Faust und Manfed Müller
Zwischen Hunsrück und Nahe
Ein Mundart-Wörterbuch
Rhein-Mosel-Verlag, Alf-Mosel, dort auch erhältlich
ISBN 3-929745-96-8

Ernst Thrasolt/Ewald Meyer
Dahäm
Mundart der Saar-Mosel-Region
Verlag W. Rassier, Saarburg
dort sind weitere Werke von Ernst Thrasolt erschienen
ISBN 3-922127-10-X

Paul Tremmel
Neuer Bubbes frisch gekeltert
Gedichte, Geschichten in Pfälzer Mundart
Selbstverlag Paul Tremmel, Forst an der Weinstrasse
Tel. 06326/6493 oder 8650 

Georg Cornelissen
Meine Oma spricht noch Platt. Wo bleibt der Dialekt im Rheinland ?
Greven-Verlag, Köln
ISBN 978-3-7743-0417-8

Peter Honnen
Alles Kokolores
Wörter und Wortgeschichten aus dem Rheinland
Greven-Verlag
ISBN 978-3-7743-0418-5

Walter Schulze
Hunsrücker Schimpfwörter, 1995
ISBN 3-925087-57-5
Karl Werner Bauer
Trierische Schimpfwörter
in Trierer Buchhandlungen erhältlich

Rond m dä Schängel, Koblenzer Mundart
1984 - in der Rhein-Zeitung-Bücherei angeboten

Dr. Yaghoub Khoschlessan
Schlamassel
Jiddische Wörter in der deutschen Alltagssprache
Verlag M. Proske
ISBN 3-937068-02-03

Wilfried Hilgert
Mores, Zores und Maschores
Jiddisch – Hebräisch in unserer Mundart
ISBN 3-9803150-4-5

Wilfried Hilgert
Wuleewu Kardoffelsupp
Französisches in unserer Mundart
Gewa-Druck, Bingen
ISBN 3-9803150-5-3 

„Wääle, Wald unn Wingert“
Geschichten und Gedichte der Autorengruppe Hunsrück
Pandion-Verlag, ISBN 978-3-86911-032-5

„Lexikon der bedrohten Wörter“
Bodo Mrozek, Band II
rororo-Verlag, ISBN 3-499-62193-2

„Muntere Muttersprache“
Karl Conrath
Minerva-Verlag, Saabrücken, ISBN nicht angegeben

„Rheinische Mundart“
Anthologie 1979
Herausgeber: Landschaftsverband Rheinland
Rheinland-Verlag, ISBN 3-7927-0460-9

„Hunsrücker Steckelcher“
Alfons Heinzen
Pandion-Verlag, ISBN 3-934524-01-X

„Alles außer Hochdeutsch“
Ein Streifzug durch unsere Dialekte
Karl-Heinz Göttert
Ullstein-Verlag, ISBN 978-3-550-08877-3

„Moselfränkisches Liederbuch“
Markus Schüßler
Pandion-Verlag, ISBN 978-3869110363

Neues Buch

Kürzlich wurde in der Zeitung über ein neues Buch berichtet. Titel: „Alles außer Hochdeutsch“. Das hat nichts mit den Baden-Württembergen zu tun und deren Slogan "Wir können alles außer Hochdeutsch". In dem Buch macht Prof. Dr. Karl Heinz Göttert auf 383 Seiten einen „Streifzug durch unsere Dialekte“. Ich habe das Buch gleich für € 19.99 gekauft und mit großem Interesse gelesen. Das Buch ist im Ullstein-Verlag unters ISBN 978-3-550-08877-3 erschienen. Hoch interessant sind die Ausführungen, wie unsere Sprache und insbesondere die Dialekte in den letzten 2.000 Jahren entstanden sind und sich entwickelt haben, wie regional unterschiedlich die Dialekte überlebt und sich gewandelt haben und was in der Zukunft zu erwarten ist. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für diese Materie interessiert. Bei „Menschen der Woche“ war Prof. Göttert bei Frank Elsner und Thema war der Inhalt des Buches.
Wir haben auf unserer Internet-Seite diesen Link zur Literatur über Dialekte, natürlich vorwiegend Bücher aus unserer Region. Der Link ist längere Zeit nicht mehr aktualisiert worden und es gab eine ganze Anzahl Neuerscheinungen. Vielleicht helfen Sie bei der Erweiterung der Aufstellung mit und senden Ihre Anregungen per e-Mail an Gerhard Schommers: info@schommers-wein.de oder an den Webmeister j.wirtz@wirtz-online.de 

Heiteres und Besinnliches - auch in Platt

Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, dem ist das druckfrische Buch von Rainer Ningel aus Hambuch zu empfehlen: „Die Eifel im Wandel“, Heiteres und Besinnliches. Erschienen im R.M.V. - Rhein-Mosel-Verlag, Zell und erhältlich dort und in den regionalen Buchhandlungen. ISBN 978-3-89801-339-1. Preis 13.00 €. Herausgeber: Dorfakademie Hambuch. Das Buch, teils in Hochdeutsch, teils in "Homejer Platt“ kann jedem Eifeler, aber auch Hunsrückern und Moselanern sehr empfohlen werden.