Rundbrief Nr. 5/2020, im Mai 2020 ist da

Liebe Plattschwätzerinnen und Plattschwätzer,

im Rundbrief Nr. 3/2020 von Anfang April konntet Ihr Euch an „Dä moderne Erlkönesch“ von Inge Baron-Ene erfreuen.

Der „Förderverein für Ehrenamt und Kultur“ der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach ist Mitglied der Mundart-Initiative und deren Vorsitzender, Bürgermeister Marcus Heintel, leitet unsere Rundbriefe freundlicher Weise an die Mitglieder seines Vereins weiter. Ein Mitglied,, aus Sachsen stammend und jetzt wohnhaft in Enkirch, fragte bei mir an, ob es weitere „Erlkönige“ in Mundart gäbe. Mir war keine weitere Version in Moselfränkisch bekannt. Deshalb setzte ich mich hin und reimte eine Geschichte in der zwar kein Erlkönig vorkommt, aber ein Problem vieler unserer Mitbürger beschrieben wird. Aber zunächst der „sächsische Erlkönig“ ...weiter: klick hier!

Neues Buch

Guten Morgen,,

ein guter Bekannter, auch Mitglied in einem der von mir vertretenen Vereine, sandte mir das beigefügte Subskriptionsangebot.

Zum Buch von Peter Brommer:  Die Rheinländer, auch die Leute von der Mosel und von Eifel und Hunsrück eingeschlossen, taten sich ganz schwer mit ihrer neuen Herrschaft, den Preußen, nach dem Wiener Kongress. Nicht nur weil die Preußen mehrheitlich evangelisch waren.  Die strengen Preußen schränkten auch gewisse Bürgerrechte wieder ein für die man lange gekämpft hatte. Deshalb wird das Buch von Peter Brommer lesenswert sein. Ich empfehle auch das Buch von Maria W. Peter „Die Festung am Rhein“  Ein historischer Roman zur Zeit des Wiederaufbaus der Festung Ehrenbreitstein nach 1820 und die „Liebesgeschichte“ eines preußischen Offiziers mit einem Kowwelenzer Mädchen aus niedrigem Stand. Keine Schnulze, Sehr lesenswert.

 

Andreas Heinz, richtig Monsignore Prof. Dr. Andreas Heinz, war ein „hohes Tier“ im Bistum Trier. Herr Heinz stammt aus Auw an der Kyll und verbringt dort jetzt seinen Ruhestand.

Auch als „Prof“ verlernte Herr Heinz nicht sein „Eifeler Platt“, (was ihn mir sehr sympathisch macht). genauer das seines Heimatdorfes Auw zwischen Ehrang und Kyllburg.  Prof. Heinz gab 2017 ein Mundart-Buch heraus mit dem Titel „Daheem. Eifeler Mundart – eine Sammlung von Gedichten und Geschichten.  Ein empfehlenswertes Lesebuch, auch im Verlag für Geschichte und Kultur erschienen. ISBN 978-3-945768-01-3.

Eine gute Woche wünscht allen

Gerhard Schommers

Von: Wolfgang Schmid [mailto:info@bfhf.de]
Gesendet: Sonntag, 10. Mai 2020 15:26
An: 'Gerhard Schommers' <info@schommers-wein.de>
Betreff: WG: Brommer & Heinz

Lieber Herr Schommers, bitte an Interessierte weiterleiten. Grüße

Prof. Dr. Wolfgang Schmid

Büro für historische Forschung

Friedrichstraße 39

56333 Winningen

Tel. 02606/961757

www.bfhf.de

Die Vergangenheit bewahren - das Heutige pflegen! St. Aldegund – wie es war und wie es ist.

Das ist die Motivation für die Herausgabe eines neuen Buches. Mit jedem „Alten“ der diese Welt verlässt, geht Wissen um das Vergangene verloren. Da gibt es Vieles, was in unserem schönen Dorf entstanden ist, sich entwickelt hat. Davon ist viel Interessantes in diesem Buch festgehalten. Eine Chance, dass Generationen nach uns  sich noch informieren können.

Dieses Buch, Format 17x24 cm, 135 Seiten, mit insgesamt 55 verschiedenen Kapiteln und reich bebildert, soll diese Aufgabe erfüllen.

Die geringe Auflage macht einen Preis von € 16,00 notwendig. Vorerst ist das Buch nur bei mir zu Hause, Im Bungert 3, in St. Aldegund erhältlich, kann aber auch ins Haus gebracht werden. Gerne werden Bücher versandt.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Schommers

06542 22285, info@schommers-wein.de

Die Titelseite des Buches zeigt eine 1908 entstandene kolorierte Zeichnung. Man sieht St. Aldegund vom ehemaligen Neefer Fährkopf aus. Neue und alte Kirche dominieren das Dorfbild. Im Hintergrund ragt der damals noch steinerne Turm des Prinzenkopfes hervor.

Neu: Moselfänkisch in Youtube

Unser Plattschwätzer-Kollege Walter Becker aus Forst in der Eifel hat in Youtube einen Beitrag zum Moselfränkischen Dialekt eingestellt. Mal anklicken: https://www.youtube.com/watch?v=JpuTSN0Mwsw

 

Liebe Plattschwätzer,

„wer nicht mit der Zeit geht – der geht mit der Zeit“.... 

...Walter Becke hat unseren YouTube-Auftritt weiter ausgebaut. Einfach auf den Link in der Mail von Walter klicken – und nicht vergessen – den Lautsprecher einzuschalten.

Die Zahl der Beiträge wollen wir Stück für Stück weiter ausbauen.  Wer technisch in der Lage ist, kann einen solchen Beitrag selbst „produzieren“ und an Walter schicken. Ansonsten werden wir neue „Clips“ produzieren, sobald die „Kontaktsperre“ etwas gelockert ist.

Gerhard Schommers

Von: _Walter Becker [mailto:becker-walter@t-online.de]

Betreff: Youtube

Hallo Zesomme, kuckt usch mol den Youtube Kanal an. Konstruktive Kritik erwünscht. Ihr findet den Kanal unter Youtube-Eingabe "mir-schwaetze-platt" oder der Direkt-Link: https://www.youtube.com/channel/UCis6GvwpQBcwluqhnDzOMpw 

Gruß Walter

(Anm.: hier auf unsere Website sind Links zu mehreren YouTube-Beiträgen in Platt zusammengefasst: klick ...hier!)

Heimatimpressionen in Aquarell

Liebe Plattschwätzerinnen und Plattschwätzer,

jetzt wurden wir lange von der Sonne verwöhnt.  Aber der heutige Regen ist der viel zitierte Tropfen auf den heißen Stein. Hoffentlich wird es etwas mehr in den nächsten Tagen bevor wir dann sicher einen sonnigen Mai erleben.

In dieser doch etwas bedrückenden Zeit freuen wir uns über jeden „Lichtblick“.

Einen solchen „Lichtblick“ erhielt ich heute von Günter Pauly aus Merl in Form von über 20 Dateien von Aquarellen von Motiven aus unserer Region.

Ich finde diese Bilder-Serie regelrecht erfrischend und aufmunternd. Deshalb leite ich die Dateien an Euch weiter und hoffe, vielen damit eine Freude zu machen. Günter Pauly ist Hobby-Maler.

Wie er mir sagt, nutzt er die Herbst- und Winterzeit die Aquarelle nach während des Sommers gemachten Fotos auf „Papier“ zu bringen. Wer an einem der Motive Interesse haben sollte kann bei Günter Pauly unter 06542 22516 anfragen, oder per Mail k.guenter.pauly@t-online.de

Herzlich grüßt – und bleibt alle gesund –

Gerhard Schommers

Alle Bilder durch Anklicken vergrößern!

Weitere Aquarelle von Günter Pauly: ...klick hier!

Neu: Mir dichten in Platt

Auf Anregung von unserem Vorsitzenden Gerhard Schommers wurde ganz aktuell die neue Rubrik "Mir dichten in Platt eingerichtet." Hier können wir uns alle in unserer heimischen Platt-Dicht-Kunst üben. Versuchen Sie es doch auch mal! Viel Spaß dabei! Die ersten Beiträge:, "DER ERLKÖNIG", "CORONA PANDEMIE" und "DAT CORONA": ...klick hier!

Brief vom Vorsitzenden Gerhard Schommers

18. April 2020

Liebe Plattschwätzer,

gerade derzeit ist es wichtig, „im Gespräch“ zu bleiben. Und weil das im persönlichen Gespräch nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist, kann und sollte man den Kontakt über die modernen Medien suchen.

Dazu folgende Neuigkeiten:

  • Ab sofort findet Ihr die Ausgaben 1 – 4 des Rundbriefes hier auf unserer Homepage www.mir-schwaetze-platt.de
  • Die Nr. 4 geht an alle im Laufe der kommenden Woche – steht aber schon mal hier auf unserer Homepage.  Ich plane, den Rundbrief in Zukunft etwa alle vier Wochen zu versenden.
  • Gerade unsere älteren Mitglieder haben jetzt Zeit und Muße, etwas in Platt zu schreiben – sogar in Gedichtform. Die ersten „Werke der Dichtkunst“ stehen ab sofort auf unserer Homepage unter „Mir dichten en Platt“. Einen Beitrag hat unser Mitglied und Webmaster Jürgen Wirtz verfasst – ein Beitrag stammt von mir.  Wer sich „berufen“ fühlt, auch was in Platt und Gedichtform zu schreiben, den bitte ich, mir das zuzusenden: info@schommers-wein.de
  • Unser Webmaster hat schon vor geraumer Zeit eine facebook-Seite  für unseren Verein eingerichtet. Man kommt auf die Seite, wenn man über Google „facebook“ eingibt und dann zusätzlich „Mir schwätze Platt“.  Die Facebook-Seite kann man aber nur als sogenannter „Abonnent“ in voller Länge einsehen.  Das Anmelden ist ganz einfach – selbst ich habe das geschafft. Zudem ist das Ganze kostenlos. Hier geht es direkt zur Seite: https://www.facebook.com/Mir-schw%C3%A4tze-Platt-130704073676353/
  • Und auf YouTube wollen wir in Zukunft auch präsent sein. Unser Vorstandsmitglied Walter Becker ist dabei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.  YouTube hat den Vorteil, dass über kleine Videos auch das gesprochene oder gesungene Platt zu hören und den Akteur dabei zu sehen ist.

Ihr seht, wir gehen „mit der Zeit“, denn wer nicht mit der Zeit geht – der geht mit der Zeit.

Ein angenehmes Wochenende wünscht Euch – und dass Ihr alle gesund bleibt

Gerhard Schommers

Neu: Newsletter der Mundartinitiative

Klicken Sie hier zu unserem Newsletter: ...klick hier!

Facebook

Natürlich ist die Mundartinitiative auch auf Facebook vertreten. Hier können Sie sich gerne auch selbst mit Kommentaren zu unserem schönen Platt einbringen.

https://www.facebook.com/pages/Mir-schw%C3%A4tze-Platt/130704073676353?fref=ts

Aktuelle Terminänderungen/Absagen

Liebe Mitglieder der Mundart-Initiative,

gestern stellten wir im Rahmen der Mitgliederversammlung unsere Pläne für die Veranstaltungen 2020 vor.

Inzwischen überrollten uns die Ereignisse. Es sind so viele Einschränkungen zu beachten dass wir folgende Veranstaltungen vorerst absagten, uns aber um Ersatztermine bemühen, sobald die Lage wieder übersichtlich ist:

  • Mundart-Nachmittag am 24. Mai in Müden:  Diese Veranstaltung müssen wir absagen. Wir hoffen, dass im Zeitraum September-Oktober ein Mundart-Nachmittag möglich ist
    Noch offen lassen wir:
  • Dorfführung in Fankel am 28. August
  • Mundart-Wanderung am 5. September, voraussichtlich geht es von Bullay nach Reil.
  • am 29. August wird in Müllenbach eine Mundart-Messe gefeiert. Veranstalter ist allerdings der Müllenbacher Schieferverein. Wir geben aber gerne den Termin schon heute bekannt.

Wir halten Euch über alles Neue wie gewohnt informiert.

Herzliche Grüße – und bleibt gesund –

Gerhard Schommers

Die Mundart-Initiative singt jetzt ihre eigene „Mundart-Hymne“

Deutschland hat wie alle Länder eine Nationalhymne, die Mosel singt „Im weiten deutschen Lande“. Weshalb sollen die Mund-Artisten nicht auch eine eigene Hymne haben?

In Zusammenarbeit mit einem Chorleiter aus Traben-Trarbach ist eine solche „Hymne“ entstanden: der Vorsitzende der Mundartinitiative Cochem-Zell, Gerhard Schommers, hat den Text verfasst und der Dirigent und Komponist, Herr Heinrich Kappel, die Melodie.

Hier finden Sie eine Datei mit dem Text der fünf Strophen, ferner eine Datei des Notenblatts. Eine WAV-Datei zum Reinhören können Sie per Klick an info@schommers-wein.de bei Gerhard Schommers anfordern.

Gesangsvorträge sind neben Sprechvorträgen immer Bestandteil unserer Mundart-Veranstaltungen. Und am Ende jeder Veranstaltung singen wir gemeinsam ein Lied. Denn als Moselfranken und im weiteren Sinne als „Rheinländer“ singen wir gerne.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Mundart zum Verschenken

Die Serie der meist kuriosen und urigen Mundart-Worte in der Rhein-Zeitung findet großes Interesse. Die Mehrzahl dieser seit Generationen benutzten Ausdrücke findet man im Buch „Mir schwätze Platt“ das die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell aus Anlass ihres 10jährigen Bestehens herausgegeben hat.

Das Buch mit 90 Geschichten in Mundart aus 75 Gemeinden unseres Kreises auf etwa 250 reich bebilderten Seiten ist ein passendes Geschenk für Verwandte, Freunde und Bekannte, insbesondere wenn diese heute nicht mehr in ihrer alten Heimat leben. Man kann sich das Buch auch selbst schenken und mit Freude lesen.

Das Buch wird nach wie vor im Buchhandel des Kreises zum Preis von 15 € angeboten. Alle Infos zur Mundart-Initiative findet man unter www.mir-schwaetze-platt.de.

Gehen Sie mal zur aktualisierten Chronik!

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Geplante Termine 2020 mit Vorbehalt

  • Dorfführung in Fankel am 28. August
  • Mundart-Wanderung am 5. September, voraussichtlich geht es von Bullay nach Reil.
  • am 29. August wird in Müllenbach eine Mundart-Messe gefeiert. Veranstalter ist der Müllenbacher Schieferverein. Wir geben aber gerne den Termin schon heute bekannt.

Mal reinschauen!

Die Mosel APP

Mundart...?

Mit was lässt sich "Mundart" eigentlich sonst noch bezeichnen? Mit "Platt", "Dialekt" ...und "Schnesskunst" Passt doch!?

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Hintergrundfoto "Alf, Bullay, St. Aldegund" mit freundlicher Genehmigung von Klaus Wendt