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Einladung

Die Plattschwätzer besuchen Merl 

Am Freitag, 16. August 2024 besuchen wir den historischen Teil von Merl. Als Referenten konnten wir als fachkundigen Insider Karl Willi „Kalla“ Beuren gewinnen.

Wir treffen uns um 17 Uhr auf dem Kampplatz – gegenüber der Merler Kirche. Wir gehen vorbei an der ehemaligen Schule durch die „Zandtstrasse“. Der Name der Straße geht zurück auf das Rittergeschlecht der „Zandt“, das 1120 erstmals urkundlich belegt ist. Die „Zandt“ waren zeitweise Burgherren auf Arras und der Burg Cochem, Ein großer Teil der historischen Bauten entlang der Zandtstrasse geht zurück auf die Geschlecht der Zandt.

Nach dem Rundgang durch Merl ist Gelegenheit, in einem Winzerhof einzukehren.

Hierfür wäre eine Anmeldung hilfreich.

Die Teilnahme am Rundgang durch Merl ist kostenlos und Jedermann/frau sind herzlich eingeladen






„Plattschwätzer“ im Ulmener Maarstollen.


Die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V. hatte zu einer „Führung in Platt“ nach Ulmen am 5. Juli eingeladen. Inge Dietzen und Thomas Kerpen konnten die Plattschwätzer auf Ölmener Platt begrüßen. Zuerst ging es vom Campingplatz aus am Jungferweiher vorbei Richtung Maarstollen. Inge Dietzen konnte den Besuchern dort einen kleinen Einblick in die außergewöhnliche Fauna und Flora des Jungferweiher geben. 1942 beschloss man, den Bereich zu fluten und staut den Ulmener Bach auf, um die Trinkwasserversorgung des Landkreises Cochem-Zell zu sichern. Heute ist der Jungferweiher, auf einer Höhe von 428 Metern üNN gelegen, rund 170.000 Quadratmeter groß und hat eine Tiefe von 0,8 Metern. Der Weiher steht aufgrund seiner seltenen Flora und Fauna gemeinsam mit dem Ulmener Maar unter Naturschutz.

Zahlreiche bedrohte Arten wie Bekassine oder Wiesenpieper brüten in den binsenreichen Uferzonen, während bereits Fischadler bei der Jagd beobachtet wurden. Zugvögel wie Kranich, Krickente und Raubwürger legen jährlich Rast auf den Wiesen am Ulmener Jungferweiher ein.

Seit 2023 verbindet der Ulmener Maar-Stollen unterirdisch den Jungferweiher mit dem Ulmener Maar. Der uralte Stollen verbindet das jüngste Maar der Eifel, das Ulmener Maar, mit einem der ältesten Eifelmaare, dem Ulmener Jungferweiher. Er ist eine 126 Meter lange und 2 bis 6 Meter hohe Höhle, die du selbstständig und ohne Schutzausrüstung besuchen kannst. An der engsten Stelle ist der Stollen gerade einmal 70 cm breit. Im Maar-Stollen kannst du Jahrtausende der Erdgeschichte hautnah erleben: Bei genauem Hinsehen kann man die zahlreichen, unterschiedlichen Sedimentschichten entdecken, die von der vulkanischen Vergangenheit der Region zeugen; oder die glitzernden Gesteinsreste, die vom Laacher See stammen. Erdgeschichtlich betrachtet ist der Ulmener Stollen damit eine wahre Kostbarkeit. 

Am Ausgang des Stollen wartete bereits Thomas Kerpen, um den Gästen einen Überblick von der Wasserversorgung im Kreis Cochem zu geben. Als 1923 1924 die Elektrizitätsversorgung im Kreis Cochem aufgebaut wurde, bestand die Möglichkeit, das Wasser auch zu höherliegenden Punkten zu pumpen. So konnte 1926/1927 das Gruppenwasserwerk der Bürgermeisterei Lutzerath aufgebaut werden. In den Jahren 1940/44 begann man, die Eifelversorgung des Kreises Cochem weiter auszubauen. So konnte man auch noch das alte Pumpwerk im Pumpenhaus am Maar ansehen, welches aber nicht mehr in Betrieb ist. Anschließend ging es wieder zurück durch den Stollen zum Campingplatz, wo man bei einer Tasse Kaffee die interessante Führung noch einmal Revue passieren lassen konnte. Es war für die Plattschwätzer eine aufschlußreicher und kurzweiliger Nachmittag durch etliche Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende. 

Walter Becker


Foto: Thomas Kerpen

Leserbrief in der Rhein-Zeitung vom Mittwoch, 12. Juni 2024

Mittwoch, 12. Juni 2024Rhein-Zeitung Kreis Cochem-ZellSeite 24
„Hat sich mehrals gelohnt“



Leserbriefe Die Plattschwätzer waren in Düngenheim und haben unsere Leserin begeistert.

„Hat sich mehr als gelohnt“

Leserbriefe Die Plattschwätzer waren in Düngenheim und haben unsere Leserin begeistert.

Vor Kurzem waren die Plattschwätzer in der Düngenheimer Gemeindehalle zu Gast. Mein Besuch dorthin hat sich mehr als gelohnt. Das Programm war einfach köstlich, nicht nur wegen des opulenten Kuchenbuffets. Die Frauengemeinschaft hatte liebevoll die Tische dekoriert, und auch der Theaterverein brachte sich ein. Die Vorträge, die die Plattschwätzer abgeliefert haben, wurden mit viel Applaus und Lachen bedacht. Es war ein sehr schöner und kurzweiliger Sonntagnachmittag. Sollte man die Gelegenheit haben, einmal die Plattschwätzer zu sehen und zu hören: Es lohnt sich.
Inge Arenz, Düngenheim

Mundart-Nachmittag in Düngenheim

Die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V. hatte zu einem Mundart-Nachmittag am 26.Mai 2024 in die Gemeinde -Halle nach Düngenheim eingeladen. Gut hundertzwanzig Zuhörer erlebten ein sehr unterhaltsames und buntes Programm. 

Nach der obligatorischen Begrüßung durch den stellv. Vereinsvorsitzenden Walter Becker und den Ortsbürgermeister Mike Kaiser stellte sich der Verein mit seinen Aktivitäten zum Erhalten, Pflegen und Wiederbeleben unserer Mundart kurz vor. Um anschließend ins Programm einzusteigen, das von Walter Becker in gewohnterweise moderiert wurde.