Newsletter Februar 2021

Ihr leev Plattschwätzer,

et wird noch lang douare bis mir wea met oase beliebte Mundart-Nachmittage, Mundart-Dorfführungen usw. usw. oo-fänge kinne. Die Zeet welle mir iwwerbrecke durch rejelmäßije Rundbreef, modern „Newsletter“ genannt. Awwer mir schwätze Platt un honn met su näimodische Wörder nix om Hoat.

Aber zuerst noch etwas Offizielles: Unser Vorstand ist für zwei Jahre im Februar 2019 gewählt worden. Die zwei Jahre sind um und eine Neuwahl sollte stattfinden. ...weiter:

Mundart zum Verschenken

Die Serie der meist kuriosen und urigen Mundart-Worte in der Rhein-Zeitung findet großes Interesse. Die Mehrzahl dieser seit Generationen benutzten Ausdrücke findet man im Buch „Mir schwätze Platt“ das die Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell aus Anlass ihres 10jährigen Bestehens herausgegeben hat.

Das Buch mit 90 Geschichten in Mundart aus 75 Gemeinden unseres Kreises auf etwa 250 reich bebilderten Seiten ist ein passendes Geschenk für Verwandte, Freunde und Bekannte, insbesondere wenn diese heute nicht mehr in ihrer alten Heimat leben. Man kann sich das Buch auch selbst schenken und mit Freude lesen.

Das Buch wird nach wie vor im Buchhandel des Kreises zum Preis von 15 € angeboten. Alle Infos zur Mundart-Initiative findet man unter www.mir-schwaetze-platt.de.

Beim Schnitzen wird auch „Platt“ gesprochen.

Corona darf unsere Vereinsarbeit nicht zum Erliegen bringen. Deshalb suchen wir den Kontakt zu unseren Mitgliedern durch regelmäßige Rundbriefe mit alten und neuen Mundart-Beiträgen solange persönliche Treffen nicht möglich sind. Viele unserer Mitglieder haben besondere Hobbies oder Ehrenämter. Darüber sollte man auch berichten. Heute beginnen wir mit dem Hobby unseres Mitgliedes Peter Stork.

Zwar kenne ich den Großteil unserer Mitglieder persönlich, kenne aber nicht interessante „Hintergründe“. Deshalb bitte ich, mich mit Informationen und Vorschlägen zu unterstützen wen aus unserer Plattschwätzer-Familie man noch vorstellen könnte.

Peter Stork, Kaimter Urgestein, Jahrgang 1932, ist seit fast zehn Jahren Mitglied der Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V.. Viele erinnern sich an seine unterhaltsamen Vorträge über Zeller und Kaimter Anekdoten und Originale. Peter Stork war immer ansprechbar, wenn es um das Mitmachen bei neuen Veranstaltungen oder z.B. ein Auftritt im Seniorenheim ging.

Viele kennen aber auch sein lebenslanges Hobby, das Arbeiten mit Holz. Angefangen hat es 1947 mit einer Lehre als Stellmacher. Das Berufsleben ging dann andere Wege. Aber schon 1977 richtete sich Peter Stork eine kleine Werkstatt mit allen notwendigen Utensilien für die Holzschnitzerei ein. Dabei verwendete Peter Stork nicht die bei Holzschnitzern üblichen weichen Holzarten sondern spezialisierte sich auf heimische Eiche. Die Bearbeitung von Eichenholz ist sehr viel zeit- und arbeitsaufwendiger und erfordert auch sehr viel Geduld. Unzählige Skulpturen aus der Hand von Peter Stork schmücken nicht nur Peter Storks Haus sondern sind auch an vielen anderen Stellen zu bewundern. Natürlich hat die Figuren der großen heimischen Krippe Peter Stork selbst geschnitzt. Sein neuestes Werk ist ein Relief der Burg Eltz, wie das beigefügte Foto mit seinem Erschaffer zeigt.

Die Plattschwätzer wünschen Peter Stork noch eine lange Zeit umgeben vom Duft des geliebten Eichenholzes.

Mit einem frohen „Mir schwätze Platt – Dou och?

Gerhard Schommers

Liesel Franz

Liebe Plattschwätzer,

viele der Besucher unserer Mundart-Nachmittage erinnern sich an Liesel Franz vom Hof Maiermund. Der Hof Maiermund liegt zwar in der Gemarkung Briedel aber ganz nahe am Hunsrückdorf Raversbeuren. Liesel sprach keine moselländische Mundart sondern Hunsrücker Mundart geprägt vom Dorf Raversbeuren.

Die weißhaarige Bauersfrau Liesel wurde von allen wegen ihrer Bescheidenheit geschätzt und ihrer tiefen Naturverbundenheit und der Verbundenheit zu  Land und Leuten  ihrer Heimat. Was in ihren zahlreichen Veröffentlichungen zum Ausdruck kam, z.B. in ihren Büchern „Daheem is Daheem“ und „Hunsrücker Liebeserklärung“.

Liesel starb viel zu früh im Alter von 78 Jahren. Liesel hinterließ eine ganze Reihe unveröffentlichter Geschichten und Gedichte.

Gemeinsam mit ihrer Familie bringt der Pandion-Verlag Simmern heute diese Geschichten in einem neuen Buch  „In geselliger Runde“ heraus.

Man kann dieses neue Buch beim Pandion-Verlag, Herzog-Johann-Str. 2 in 55469 Simmern bestellen, telefonisch unter 06761 7142 oder per Mail info@pandion-verlag.de. Preis € 9.80

Liesel Franz hat sich um die Pflege und Erhaltung unserer moselfränkischen Mundart verdient gemacht.

Allen wünschen wir ruhige und gemütliche Weihnachtstage und alles Gute im Neuen Jahr verbunden mit der Hoffnung, dass wir irgendwann im Neuen Jahr Euch wieder Veranstaltungen ankündigen können. Und bleibt gesund.

Gerhard Schommers mit dem Vorstand der Mundart-Initiative

Unser Platt im Dumont

Liebe Plattschwätzer,

der Verlag DUMONT bringt im Abstand von wenigen Jahren seit Jahrzehnten einen Mosel-Reiseführer heraus. Der aktuelle Reiseführer ist soeben erschienen. Ich erinnere mich, dass mich ein Redakteur vor geraumer Zeit wegen des Reiseführers anrief. Aber das hatte ich längst vergessen.

Ich freue mich nun, dass über drei Seiten über unsere Mundart und die Arbeit unseres Vereins gesprochen wird. Der Reiseführer  mit 300 Seiten wird meines Wissens zu € 18.95 in den Buchhandlungen angeboten.

Es grüßt alle Plattschwätzer – und bleibt gesund

Gerhard Schommers

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Wissenswertes über St. Aldegund

Die Vergangenheit bewahren - das Heutige pflegen! St. Aldegund – wie es war und wie es ist.

Das ist die Motivation für die Herausgabe eines neuen Buches. Mit jedem „Alten“ der diese Welt verlässt, geht Wissen um das Vergangene verloren. Da gibt es Vieles, was in unserem schönen Dorf entstanden ist, sich entwickelt hat. Davon ist viel Interessantes in diesem Buch festgehalten. Eine Chance, dass Generationen nach uns  sich noch informieren können. ...mehr hier!

Mundartwörter für "Mundschutz"

Auf unserer Seite in Facebook fragen wir nach Mundartwörtern für "Mundschutz" die sich inzwischen gebildet haben. Vielleicht fällt Ihnen dazu was ein!? https://www.facebook.com/pages/Mir-schw%C3%A4tze-Platt/130704073676353?fref=ts

Die Mundart-Initiative singt jetzt ihre eigene „Mundart-Hymne“

Deutschland hat wie alle Länder eine Nationalhymne, die Mosel singt „Im weiten deutschen Lande“. Weshalb sollen die Mund-Artisten nicht auch eine eigene Hymne haben?

In Zusammenarbeit mit einem Chorleiter aus Traben-Trarbach ist eine solche „Hymne“ entstanden: der Vorsitzende der Mundartinitiative Cochem-Zell, Gerhard Schommers, hat den Text verfasst und der Dirigent und Komponist, Herr Heinrich Kappel, die Melodie.

Hier finden Sie eine Datei mit dem Text der fünf Strophen, ferner eine Datei des Notenblatts. Eine WAV-Datei zum Reinhören können Sie per Klick an info@schommers-wein.de bei Gerhard Schommers anfordern.

Gesangsvorträge sind neben Sprechvorträgen immer Bestandteil unserer Mundart-Veranstaltungen. Und am Ende jeder Veranstaltung singen wir gemeinsam ein Lied. Denn als Moselfranken und im weiteren Sinne als „Rheinländer“ singen wir gerne.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

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Mundart...?

Mit was lässt sich "Mundart" eigentlich sonst noch bezeichnen? Mit "Platt", "Dialekt" ...und "Schnesskunst" Passt doch!?

Rheinzeitung - Mundartwort-sammlung

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Natürlich ist die Mundartinitiative auch auf Facebook vertreten. Hier können Sie sich gerne auch selbst mit Kommentaren zu unserem schönen Platt einbringen.

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Jürgen Wirtz in Facebook: https://www.facebook.com/wirtzgmbh

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Hintergrundfoto "Alf, Bullay, St. Aldegund" mit freundlicher Genehmigung von Klaus Wendt